Patientenbeitrag

Ballettunterricht gegen Skoliose – zunächst war Birgit Dietze skeptisch



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Ich hatte einen krummen Rücken und ich wusste jetzt nicht, wie man gerade geht. Ich hatte dann Fitness gemacht, weil ich auch Rückenschmerzen hatte. Ballett hat mit sehr geholfen.

Da mache ich jetzt Streckübungen. Das ist auf eine nette Art, Einzelunterricht für eine halbe Stunde. Ich komme dann auf zwei Stunden im Monat. Am Anfang war es schon irgendwie komisch, dahin zu gehen und zu sagen oder anzurufen: „Ich komme vom Orthopäden und der hat mir das jetzt verordnet.“ Das war ein bisschen komisch. Die jungen Dinger, die da sind, die Mädchen, da muss man sich auch umziehen… Es ist schon ein bisschen komisch. Aber Hauptsache es hilft und dann ist es doch okay.

Ich dachte auch erst: „Tutu? Dafür bist du doch viel zu alt!“ Aber ich gehe jetzt viel gerader. Dehnen und Strecken bringt wirklich etwas, man glaubt es nicht, aber mir hat das total geholfen – oder hilft das, ich mache es ja immer noch. 60 Euro im Monat – Gesundheit kostet. Wenn man sie nicht mehr hat, dann ist es zu spät. Spaß macht es. Bewegung macht mir Freude. Ich gehe da gerne hin. Warum nicht schon früher? Das frage ich mich auch immer wieder. Da konnte man sich ja noch leichter dehnen.

Birgit Dietze
Das Interview wurde am 15.01.2013 geführt.

Birgit Dietze ist 42 Jahre alt. Seit ihrer Kindheit leidet sie an einer Skoliose und deshalb chronischen Rückenschmerzen. Gegen die Schmerzen helfen ihr regelmäßiger Sport im Fitnessstudio sowie Ballettunterricht. Aufgrund einer Krebserkrankung hat Birgit Dietze in den letzten Jahren ihren Lebensstil und vor allem ihre Ernährung komplett umgestellt – auch ihr Rücken profitiert davon.

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