Patientenbeitrag

Maike Albrecht weiß, wie hart es ist, überschüssige Kalorien durch Sport abzubauen und achtet daher besonders auf ihre Ernährung



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Wenn man im Fitnessstudio ist und man geht aufs Laufband oder man fährt Ergometer, da denkt man: „Oh du musst ja mindestens 1000 Kilokalorien losgeworden sein.” Ach nein, ist man nicht. Aber – das muss man sich eben klar machen – das geht bedeutend langsamer.

Man glaubt, man hat wer-weiß-was am Tag geschafft und dann müsste es doch eigentlich [funktionieren]. Aber Sie nehmen auch wieder soundso viel zu sich, und das kann man nur ausbalancieren, indem man versucht, möglichst nicht zu viele Pfunde auf den Körper zu bringen. Denn das drückt ja auch auf den Körper, auf unser ganzes Gelenksystem, auf das Skelett an sich.

Ein gutes Gewicht zu halten, so unter den Gesichtspunkten mit diesem hellen Mehl, mit dem Zucker und mit dem Fett – dass man da eben drauf achtet, das Bewusstsein einschaltet und sich sagt: „Das kann dir nur gut tun, wenn du dich so ernährst, denn jedes Kilo zu viel muss dein ganzer Körper tragen. Es geht auf den ganzen Körper.“

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 20.06.2012 geführt.

Maike Albrecht ist 70 Jahre alt. Seit eines Sturzes vor acht Jahren leidet sie aufgrund einer Bandscheibenvorwölbung an chronischen Rückenschmerzen. Vor drei Jahren ließ sich Maike Albrecht deshalb an der Bandscheibe operieren. Maike Albrecht geht regelmäßig wandern, fährt im Alltag stets Rad und macht tägliche Früh-Gymnastik. Außerdem leitet sie eine Senioren-Sportgruppe, in welche sie gezielt Übungen für den Rücken einbaut. Gegen die chronischen Schmerzen hat Maike Albrecht zahlreiche Ablenkungsstragien entwickelt und auch eine Psychotherapie in Anspruch genommen.

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