Patientenbeitrag

Für Daniel Klee waren die Trainer im Fitnessstudio eine große Hilfe, sich an den Sport heranzutasten



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Also man hat da Trainer, die einen betreuen und die haben mir Mut gemacht. Einerseits dadurch, dass man einen Trainingsplan macht, wo verschiedene Übungen mit drauf sind und man daran sehen kann, was hat man für Fortschritte gemacht. Meinetwegen in der ersten Woche hat man beim Kabelzug irgendwie 20 Kilo geschafft und vier Wochen später kann man da schon 25 oder 30 Kilo hinschreiben. Da sieht man schon schwarz auf weiß: „Ich habe etwas erreicht.“ Und dadurch, dass man immer wiederkehrende Treffen vereinbart zur Trainingsplankontrolle, entsteht auch so eine Verbindlichkeit. Also wenn der sagt: „Nach 15 Terminen, da treffen wir uns wieder“ – ich weiß nicht, mich hat das irgendwie motiviert. Ich möchte diese 15 Termine voll kriegen, um dann wieder zu sehen, was erwartet mich jetzt? Was passiert als nächstes? Wie geht es weiter? Denn ich kannte das ja nicht. Also das war schon ganz gut, einen Plan zu haben. Und am Ende vom Plan weiß man, dass da auch sozusagen abgerechnet wird. Dann werden die Karten neu gemischt. Ich glaube, dass das schon eine Motivation ist. Und dann ist es natürlich schön, so war das da zumindest, dass diese Trainer einen auch wahrnehmen. Auch wenn man keinen Termin mit denen hat, die sind trotzdem da und gehen über die Trainingsfläche und sagen: „Ach, bist du da. Und wie läuft es?“ und da sagt man: „Ja, gut.“ Man fühlt sich irgendwie so wahrgenommen und wertgeschätzt in dem, was man tut. Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass diese Motivation auch ein bisschen von außen unterstützt wird. Ich glaube, dass innere Motivation alleine für jemanden, der noch nicht weiß, wozu er das tut, ganz wichtig ist. Ich denke, sonst gibt man relativ schnell auf. Ich glaube schon, dass das wichtig ist, dass da jemand herkommt und sagt: „Cool, dass du wieder da bist. Super, dass du bei uns mit machst“, irgendwie so.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 14.01.2013 geführt.

Daniel Klee ist 33 Jahre alt. Schon seit er 21 ist, leidet er unter Rückenschmerzen. Durch gezieltes Training im Fitnessstudio, Klettern und Radfahren trainiert er seine Muskulatur. Im Büroalltag achtet er auf genügend Bewegung. Seinen Stress hat er reduziert, indem er ein besseres Zeitmanagement für sich gefunden hat.

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