Patientenbeitrag

Je nach Situation und seinem Rücken zuliebe wechselt Daniel Klee zwischen Mountainbike, Rennrad und Stadtrad



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Dadurch, dass ich systematisch Sport gemacht habe oder mache, der für den Rücken gut ist, habe ich beim Fahrrad fahren eigentlich so gut wie keine Rückenprobleme mehr. Ich habe ein Rennrad und ein Mountainbike und das Mountainbike ist eher gutmütig für den Rücken. Es ist schön gefedert, man sitzt relativ aufrecht und hat eine komfortable Sitzposition. Es ist aber nicht so alltagstauglich, dass man in die Stadt fährt oder das irgendwo einfach stehen lässt. Das Rennrad ist für mich eher ein Sportgerät, was ich im Sommer gerne einfach am Wochenende nehme, um meinetwegen ein paar Runden um den See zu drehen oder um wirklich mal eine sportliche Radtour zu machen. Und ansonsten habe ich ein ganz normales Stadtfahrrad, wie jeder eins hat. Und ich merke das schon, dass sich das auf den Rücken und in der Halswirbelsäule auswirkt. Aber ich arbeite dann wieder einfach dagegen, das ist so dieses Wechselspiel. Also Fahrrad fahren ist eigentlich nicht so gut für den Rücken, aber da muss man einen Ausgleich machen und dann ist es absolut okay. Mir ist dabei auch viel wichtiger, dass der ganze Körper bewegt wird. Und dann ist es nicht mehr so wichtig, „Tue ich jetzt nur etwas für den Rücken, tue ich nur etwas für die Schultern oder tue ich nur etwas für die Beine?“ Man hat dann immer eine gesamte Bewegung und kann dann so kleine Baustellen gezielt angehen. Und dadurch, dass ich eben so viel klettere – das ist so ganzheitlich, da ist das Fahrrad fahren eigentlich total gut ist, weil ich sozusagen noch Ausdauer darüber kompensieren kann.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 14.01.2013 geführt.

Daniel Klee ist 33 Jahre alt. Schon seit er 21 ist, leidet er unter Rückenschmerzen. Durch gezieltes Training im Fitnessstudio, Klettern und Radfahren trainiert er seine Muskulatur. Im Büroalltag achtet er auf genügend Bewegung. Seinen Stress hat er reduziert, indem er ein besseres Zeitmanagement für sich gefunden hat.

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