Patientenbeitrag

Wenn Daniel Klee aus Zeitdruck in Panik verfällt, macht er sich eine Prioritätenliste



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Ganz klar Prioritäten setzen, eine Liste machen und schauen: „Was ist denn gerade zu tun in den und dem Zeitraum?“ Und diese Tätigkeiten dann einfach nochmal priorisieren: „Was ist das Wichtigste und was kann ich hinten anstellen? Was ist vielleicht nicht so dringend?“ Und dann einfach abarbeiten. Etwas anderes bleibt einem sowieso nicht übrig, denn man muss auch realistisch sein. Der Tag hat nur 24 oder der Arbeitstag hat nur 8 Stunden. Ich bin davon abgekommen, auf Biegen und Brechen alles schaffen zu wollen, weil ich merke, dass es mich selber auch nicht zufrieden macht. Weil ich die Sachen dann vielleicht auch nur halbherzig hinbekomme oder unter dem Stress nicht mehr genau arbeite und dann Fehler mache. Und dadurch, dass man Fehler macht, muss man dann hinterher wieder umso mehr korrigieren. Dann hat man wieder noch mehr Stress. Also was soll das? Das bringt nichts. Also ruhig bleiben, einen Schritt nach dem anderen tun und nicht in Panik verfallen. Ich bin immer dann unter Stress geraten, wenn ich auch wirklich in Panik verfallen bin: „Oh Gott, oh Gott, oh Gott, ich schaffe das alles nicht“ und dann sogar selber dran geglaubt habe, dass ich es nicht schaffe. Aber man muss sich einfach mal bewusst machen, dass man die Aufgabe schafft, dass man dazu in der Lage ist und man sich nur die Zeit nehmen muss, es ordentlich zu machen. Wenn ich mich unter Druck setzen lasse oder mich selbst unter Druck setze, dann…  Meistens wird man gar nicht so von außen unter Druck gesetzt, meistens macht man es selbst, wenn man ehrlich ist. Und dann funktioniert das schon.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 14.01.2013 geführt.

Daniel Klee ist 33 Jahre alt. Schon seit er 21 ist, leidet er unter Rückenschmerzen. Durch gezieltes Training im Fitnessstudio, Klettern und Radfahren trainiert er seine Muskulatur. Im Büroalltag achtet er auf genügend Bewegung. Seinen Stress hat er reduziert, indem er ein besseres Zeitmanagement für sich gefunden hat.

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