Patientenbeitrag

Da Daniel Klee bei Stress Nackenschmerzen bekommt, achtet er bei der Arbeit mittlerweile auf ein besseres Zeitmanagement



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Wenn ich Stress habe, dann schlägt sich das bei mir sofort und unmittelbar irgendwo körperlich nieder. Als erstes im Nacken- und Schulterbereich, dass sich das alles verspannt. Ich habe das Glück, dass wir eine Chefin haben, die das achtet, also die sagt, „Ich möchte, dass Sie auf sich und auf Ihre Gesundheit achten. Ein kranker Mitarbeiter bringt mir nichts. Ich möchte, dass Sie gesund bleiben“ und uns auch aktiv auffordert gegen Stress vorzugehen. Und was macht man dagegen? Ich mache mir konkrete Zeitpläne. Ich denke, ich habe mittlerweile genug Erfahrung in meinem Job, sodass ich weiß, wie lange ich für etwas brauche. Also es kommt nur noch selten vor, dass ich die Zeit für die Erfüllung einer Arbeitsaufgabe total unterschätze und dann in Zeitnot komme. Gut, manchmal gibt es dann natürlich Sachen, die müssen ganz schnell erledigt werden, aber das hat man immer. Dann hat man vielleicht so einen kurzzeitigen Stress, aber das wiegt dann einfach nicht mehr so schwer. Ich denke, das ist einfach eine Sache der Planung, aber auch eine Sache der Erfahrung. Und da musste ich auch lernen, damit umzugehen. Und über die Erfahrung hinaus ist es auch wichtig, sich zu trauen, das zu kommunizieren. Also man muss dann auch sagen: „Pass mal auf, ich bin gestresst. Ich merke das gerade wieder. Ich habe das Gefühl, ich komme mit meiner Arbeit nicht hinterher.“ Aber nicht nur jammern, sondern auch gleich konkrete Vorschläge machen: „Ich könnte das Arbeitspaket ein bisschen runterfahren, weil wir dafür noch ganz viel Zeit haben. Da muss ich jetzt nicht diese Woche fertig werden. Können wir den Terminplan vielleicht um eine Woche nach hinten verlängern?“ Und solche Sachen einfach absprechen und so viele störende Faktoren wie möglich zu reduzieren und auszublenden. Entweder im Vorhinein oder, wenn es dann doch notwendig ist, während des Arbeitsprozesses.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 14.01.2013 geführt.

Daniel Klee ist 33 Jahre alt. Schon seit er 21 ist, leidet er unter Rückenschmerzen. Durch gezieltes Training im Fitnessstudio, Klettern und Radfahren trainiert er seine Muskulatur. Im Büroalltag achtet er auf genügend Bewegung. Seinen Stress hat er reduziert, indem er ein besseres Zeitmanagement für sich gefunden hat.

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