Patientenbeitrag

Andreas Hempler weiß: Wut und Stress kann man körperlich abbauen, zum Beispiel mit „Wutbällen“



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Da lachen viele darüber. Die sind aber sehr gut. Wir haben bei uns im Heim natürlich solche Sachen. Die sehen aus wie ganz normale Bälle, aber mit denen kann man wirklich entspannende Wirkung erzielen. Das sind einfach Kissen aus Schaumstoff, die wir unseren Bewohnern in die Hand drücken, wenn sie sehr aggressiv sind, dann sagen wir: „Frau Soundso, machen Sie doch einfach mal eine Zeit lang so.“ Und tatsächlich hilft das, das sind diese sogenannten Wutbälle. Die heißen deswegen Wutbälle, weil man die auch werfen kann. Und zwar passiert nichts, man wirft die an die Wand und die kleben dann an der Wand, fallen einfach so von selbst runter. Da passiert nix an der Wand. Das haben viele, die in Büros arbeiten. Die haben die Hand an der Tastatur und in der anderen Hand den Ball. Die Wut geht weg, die Aggression.

Andreas Hempler
Das Interview wurde am 05.06.2013 geführt.

Andreas Hempler ist 51 Jahre alt. In den letzten 25 Jahren hatte er mehrfach starke Ischialgie-Vorfälle. Anstelle von Medikamenten geht Andreas Hempler mit Rückenübungen und progressiver Muskelrelaxation gegen die Schmerzen an. Außerdem versucht er, insgesamt mehr Bewegung und Stressausgleich in sein Leben zu integrieren.

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