Patientenbeitrag

Anfangs ist es Daria Bostak sehr schwer gefallen, den Reha-Sport in ihren Alltag zu integrieren


Am Schwersten war es damals diese Reha-Sport-Termine wahrzunehmen. Manchmal habe ich diesen Reha-Sport vergessen. Manchmal war ich auch sehr kaputt von der Schule und dann habe ich bei der Reha angerufen. Das war auf der anderen Seite der Straße, wo ich gewohnt habe. Es war nicht so weit. Ich sagte ab. Nach zwei, drei Absagen hat sich dann die Schwester geärgert: „Das geht eben nicht.“ Das war das Schwierigste, mich ein Jahr lang an diese Terminvereinbarungen zu halten. Manchmal geht es einfach nicht und du musst absagen. Und wenn du einige Male abgesagt hast und du dann nochmal da bist, sind die Gesichter nicht mehr ganz so freundlich zu dir.

Nach zwei, drei Monaten fühlte ich mich größer. Wenn die Muskulatur ein bisschen verstärkt ist, dann ändert sich die Körperhaltung automatisch. Ich war gerader und das ist ein gutes Gefühl. Man sagt: „Guck mal, das hat diese Reha dir geschenkt.“ Du siehst den Effekt und versuchst doch, es mehr zu nutzen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 19.03.2013 geführt.

Daria Bostak ist 43 Jahre alt. Als sie vor 10 Jahren mehrere Sprachkurse machte und entsprechend viel saß, bekam sie erstmals starke Rückenschmerzen. Daraufhin begann sie zunächst im Rahmen einer Rehasportverordnung ihren Rücken zu trainieren. Seitdem die Rehasportverordnung ausgelaufen ist, trainiert Daria Bostak in einem Fitnessstudio. Neben dem regelmäßigen Sport hat bei Daria Bostak ein besserer Umgang mit Stress zu einer Reduktion der Schmerzen geführt: Sie achtet z. B. beim Arbeiten auf regelmäßige Pausen und passt auf, nicht rund um die Uhr zu arbeiten.

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