Patientenbeitrag

Natalija Schmidt versucht konsequent weniger Zucker zu verwenden und Süßigkeiten zu reduzieren



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Es ist auch Gewohnheit, Tee mit Zucker zu trinken. Ich versuche weniger Zucker dazu zu geben. Manchmal klappt es und manchmal nicht. In dieser Richtung geht es, wie ich finde, schon besser. Wir verzichten auf Bonbons und Schokolade gibt es sehr selten, nach Bedarf oder nach Wunsch. Und sonst kaufe ich diese Süßigkeiten einfach nicht. Wenn ich das nicht sehe, dann möchte oder brauche ich das nicht. Wenig kaufen und kein Kuchen. Wenn ich natürlich einen Wunsch habe und zum Beispiel gerne ein Stück Kuchen essen würde, dann kaufe und esse ich das. Ich sage mir nicht gleich: „Nein, um Gottes Willen.“ Nein, ich lasse mich in diesem Sinne verwöhnen. Oder ein Stück Schokolade esse ich. Und so einen großen Bedarf habe ich nicht. Manchmal ja, dann esse ich das und dann bin ich satt und zufrieden. Ich kann mich davon fern halten. Wenn ich zum Beispiel so viele Kuchen sehe, dann habe ich keinen Bedarf. Und ich denke nur, die arme Leute, die essen das. Die sagen: „Du Arme, du isst das nicht“ – ich sage: „Nein, ich bin glücklich, dass ich das nicht alles essen muss“, weil das ist nicht so gut für den Körper ist. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich das dann nicht esse. Es geht. Manchmal gab es diese Heißhungerattacken auf zum Beispiel Süßigkeiten. Da musste man hart mit sich selbst sein oder manchmal loslassen: „Ich esse das heute und morgen nicht mehr.“ Es war schwierig, das kann man schon sagen. Es braucht dafür einige Zeit. Wenn du dann im Kopf reif bist, dann hast du es geschafft. Und sonst musst du immer darüber nachdenken und vielleicht mit dir kämpfen, um dann zu diesem Ergebnis kommen. Gewichten, was tut gut und was tut nicht gut. Man muss einfach immer daran denken, die Zeit sinnlich zu gestalten und nicht immer am Tisch zu sitzen oder zum Kühlschrank zu gehen, sondern spazieren zu gehen und sich mit solchen Manövern ablenken. Das funktioniert auch.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 27.03.2013 geführt.

Natalija Schmidt ist 51 Jahre alt. Als sie vor 15 Jahren begann im Senioren-Pflegedienst zu arbeiten, bekam sie starke Rückenschmerzen. Daraufhin fing Natalija Schmidt an, mehr Sport zu treiben: Tägliche Gymnastik zuhause ist mittlerweile genauso Routine wie ein täglicher Spaziergang und regelmäßiges Radfahren im Park. Einmal die Woche geht Natalija Schmidt ins Fitnessstudio. Durch den Sport, einen Berufswechsel und gezielte Entspannungsstrategien hat Natalija Schmidt ihre Rückenschmerzen mittlerweile gut im Griff.

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