Patientenbeitrag

Weil sie sich einfach nicht an Schwarztee ohne Zucker gewöhnen kann, trinkt Marie Bernstein nur noch Grün- oder Kräutertee – dafür ungesüßt



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Ich habe seit meiner Schulzeit Unmengen von Zucker im Tee getrunken. Schwarztee mit Zitrone und Zucker und das also wirklich in schrecklichen Mengen. Das habe ich irgendwann vor ein paar Jahren dann mal sein lassen können. Ich darf damit aber auch nicht mehr anfangen. Ich darf keinen schwarzen Tee mit Zitrone und Zucker trinken oder höchstens mal im Urlaub zwei Tage, aber dann muss ich aufhören. Denn das nimmt ganz schnell Suchtcharakter an und dann brauche ich immer mehr. Ich fange dann mit zwei Löffeln Zucker im Tee an und lande dann bei vier. Da ist sozusagen eine Dosissteigerung eingebaut. Da muss ich gucken, dass ich das erst gar nicht anfange. Ich kann es dann wirklich schlecht kontrollieren. Ich trinke sehr gerne mittlerweile Kräutertee und grünen Tee und da muss ich sehen, dass ich dabei bleibe. Da finde ich es auch erstaunlich, dass ich plötzlich festgestellt habe, dass ich ganz gerne Kamillentee trinke. Damit hätte man mich als Kind jagen können und mittlerweile… Wenn ich mir abends nochmal einen schönen kleinen Tee mache als Genuss zum Tagesabschluss, merke ich plötzlich, dass ich mich auf meinen blöden Kamillentee oder Fencheltee freue.

Marie Bernstein
Das Interview wurde am 21.04.2013 geführt.

Marie Bernstein ist 63 Jahre alt. Mit 30 Jahren bekam sie erstmals Rückenschmerzen, die sie zunächst mit Schmerzmitteln und Entlastungsübungen in Schach hielt. Etwa 10 Jahre darauf bekam sie aber erneut starke Schmerzen und Lähmungserscheinungen – ein Bandscheibenvorfall wurde diagnostiziert. Daraufhin befasste sich Marie Bernstein eingehender mit ihrem Körper: Sie ließ sich in Alexander-Technik schulen, geht seitdem regelmäßig ins Fitnessstudio und fährt im Alltag viel Rad. Außerdem hat Marie Bernstein gute Erfahrungen mit Qigong gemacht und meditiert täglich.

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