Patientenbeitrag

Für seine Morgengymnastik und für zwischendurch hat sich Harry Thomas diverse Übungsgeräte zugelegt



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Man kann sich Fußrollen zulegen, auf denen man balancemäßig laufen kann, das ist auch eine schöne Übung. Ich habe solche Dinge selbst gebaut oder habe Sie mir zugelegt. Das sind halt die Alternativen, die man sich schafft, damit man sagt, „okay, ich kann heute nicht raus, aber ich kann hier drinnen genau so was machen für mich“. Also so wie es zum Zeitplan dazu gehört, das ich zwei Stunden am Tag lese, so gehört eben nach Möglichkeit ein Tag dazu, wo ich sage, „okay, heute ist Montag – Sport“ oder „jeden zweiten Tag eine Stunde Sport“. Also entweder zu Hause mit meinen Möglichkeiten, die ich mir geschaffen habe, oder dass ich dann sage, „okay, das Wetter ist schön, ich gehe raus und bewege mich draußen eine halbe Stunde aktiv“.

Man sollte natürlich so eine Regelmäßigkeit in den Lebensalltag einfließen lassen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Ich mache erst mal meine Übungen zehn Minuten und dann aktiviere ich alles weitere und den Tagesablauf. Normalerweise ist es immer machbar. Das schönste ist natürlich, wenn es einem gelingt, seine nähere Umgebung, seinen Partner, miteinzubeziehen und man motiviert sich gegenseitig. Zusammen machen Übungen immer mehr Spaß. Partnerübungen, das wird ja etwas mehr publiziert jetzt, gab es ja früher auch nicht so, und da kann man sagen, „okay, das ist eine gute Übung, die kann man zusammen machen und da profitieren wir beide davon“.

Harry Thomas
Das Interview wurde am 16.04.2013 geführt.

Harry Thomas ist 60 Jahre alt. Durch einen Sturz zog er sich vor über 30 Jahren einen Lendenwirbelbruch zu. Es brauchte zwei Jahre und intensive Rehamaßnahmen, bis die Verletzung ausgeheilt war. Bis heute gehören tägliche Gymnastik, Bewegung und rückengesunde Hilfsmittel zu seinem Alltag, um nicht wieder unter Schmerzen zu leiden. Außerdem achtet Harry Thomas darauf, sein Stresspensum in Maßen zu halten.

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